NAS im Eigenbau – Komponenten

February 25th, 2009 1 comment

Nach eingehender Recherche und dem Vergleich von Komponenten verschiedener Hersteller unter den Gesichtspunkten Stromverbrauch und Laufruhe stehen nun die Teile für die erste Ausbaustufe meines NAS fest:

CPU: AMD Athlon 64 X2 5050e
64-bit, 2x 2.60GHz, 45W

Mainboard: ASRock AOD790GX
AMD 790GX, 6x SATA300, eSATA, Gigabit LAN

Speicher: 2x 2GB OCZ DDR2-800 Gold GX XTC Edition

Festplatten: 2x Western Digital Caviar GP WD6400AACS
640GB, 5400/7200 Upm, 16MB Cache

Netzteil: be quiet! L6-UA-300W
80+ zertifiziert

Gehäuse: Chieftec AEGIS CH-02B, schwarz
3x 5.25″, 7x 3.5″

Lüfter: Scythe Kama FLEX 1500 80mm, Kama PWM 120mm

In Summe, inklusive einiger nicht aufgeführter Kleinteile für 450€, abzüglich der Kosten für die Festplatten also im Preisbereich eines fertigen NAS-Gehäuses.
Was noch fehlt ist eine große Festplatte im TB-Bereich; diese wird bald folgen.

Zugegeben, die Leistung ist für ein NAS sehr hoch angesetzt, aber ich habe einige Pläne, wozu der PC noch eingesetzt werden soll – dazu in einem anderen Post.

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NAS im Eigenbau – Vorgeschichte

February 24th, 2009 1 comment

Externe Festplatten haben die Angewohnheit recht unsicher zu sein, wenn man nicht vorsichtig mit ihnen umgeht.

  • Die 500GB USB-Festplatte, welche ich mein Eigen nenne, begann Ende letzten Jahre sukzessive Daten zu vergessen (eine sehr ärgerliche Angewohnheit); meiner Vermutung nach, weil ich so gut wie nie die “Sicher entfernen”-Funktion von Windows verwende.
  • Meine Freundin ließ kürzlich ihre brandneue (aber schon wichtige Daten enthaltende), mit NTFS formatierte Festplatte von einem Linux-Nutzer beschreiben. Das Resultat: Die Festplatte lässt sich unter Windows nicht mehr mounten.
    Kleine Anmerkung hierzu: Leitet man die Festplatte an ein virtuelles Linux auf einem Windows-Host durch und gibt sie als Shared Folder für den Host frei, so lässt sich das Laufwerk noch nutzen, was aber nur eine umständliche Zwischenlösung ist.
  • Ein Kollege hatte das “erfreuliche” Erlebnis, dass seine eSATA-Festplatte, auch aufgrund der schlechten Standfüße, umgeworfen wurde, was einen Controller-Defekt zur Folge hatte.

Drei Beispiele für die Probleme, welche bei externen Festplatten recht verbreitet sind. Besonders ärgerlich sind diese, wenn man auf dem Gerät wichtige Daten, wie Backups oder Familienfotos etc. gespeichert hat.

Ein NAS (Network attached storage) scheint eine lohnenswerte Alternative, da sich alle oben genannten Probleme dadurch vermeiden lassen (durch RAID 1, Netzwerkzugriff und die verbesserte Standfläche).

Um sinnvoll arbeiten zu können und Ausbaumöglichkeiten für die Zukunft offen zu lassen, sollte es mindestens ein Gerät mit GBit-LAN und Platz für vier Festplatten sein, welche sich als RAID-Verbund konfigurieren lassen. Eine kurze Recherche brachte mich zu dem Ergebnis, dass selbst günstige NAS-Gehäuse, die diese Anforderungen erfüllen, kaum unter 300€ zu haben sind.

300€? Für dieses Geld kann ich mir auch einen vollständigen PC bauen, der die geforderten Dienste – und mehr – ausführt. Der Plan ist gefasst.

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Yet another blog

February 24th, 2009 No comments

Es strebt in mir schon seit langem danach, meine Website wieder mit Leben zu füllen; bis jetzt fand ich nie die Zeit, dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Dies soll sich jetzt ändern.

Also: Hello world!

Um was wird es hier in Zukunft gehen? Da dies mein persönlicher Blog wird, hauptsächlich um technische Dinge, vielleicht aber auch um ein paar persönliche Gedanken.
Die Sprache der Posts ist mir noch nicht ganz klar. Längere Einträge werden sehr wahrscheinlich – da ich mich an ein deutsches “Publikum” richte – wie auch dieser Artkel deutsch sein; kurze Gedankengänge oder Erleuchtungen zu programmierrelevanten Themen werden hingegen wahrscheinlich auf Englisch erfolgen, um auch international les- und indexierbar zu sein.

Fragen und Anregungen sind immer willkommen -> Klick

Stay tuned! : )

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